Suse - sicher und selbstbestimmt
Frauen und Mädchen mit Behinderung stärken
Suse ist ein Projekt des bff: Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe. Suse steht für sicher und selbstbestimmt.
Das Ziel ist, dass von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen mit Behinderung leichter Unterstützung erhalten.
Auf Antrag der Frauenberatungsstelle Meschede ist der Hochsauerlandkreis eine der bundesweit fünf Modellregionen geworden.
Warum brauchen wir Suse?
Frauen und Mädchen mit Behinderung sind weit stärker von Gewalt betroffen als nichtbehinderte Frauen und Mädchen.
- | Etwa jede zweite Frau mit Behinderung erlebt Gewalt und sexuelle Übergriffe in ihrer Kindheit, Jugend oder im Erwachsenenleben. |
- | Fast doppelt so häufig wie nichtbehinderte Frauen erfahren behinderte Frauen körperliche und psychische Gewalt. |
- | Viele von ihnen sehen die Gewalt als selbstverständlichen Teil ihres Lebens an oder verstehen das, was ihnen passiert, nicht als Gewalt. |
- | Oft wird ihnen nicht geglaubt, wenn sie von der Gewalt erzählen. |
- | Gewaltbetroffene Frauen und Mädchen mit Behinderung finden nur sehr selten den Weg in Beratungsstellen und Frauenhäuser. |
Dies sind Ergebnisse der Studie "Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland" (2012), Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).